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wiesen

ökologie

das schwäbische donautal zeichnet sich durch seine vielzahl an alten streuobstwiesen aus. durch ihre mischbepflanzung stellen sie einzigartige biotope in unserer kulturlandschaft dar.

sie sind resistenter gegenüber schädlingen und können ohne den einsatz von pflanzenschutzmitteln bewirtschaftet werden.

unsere wiesen mit ihren alten, herben und säurebetonten sorten liefern uns jahr für jahr den einzigartigen rohstoff für unseren cidre. dieses obst eignet sich besonders gut für die herstellung von komplexen und spannenden weinen. aus modernem tafelobst könnte man hingegen nur sehr eindimensionalen wein keltern.

der niedrige preis für kelterobst macht eine ökonomische bewirtschaftung der biodiversen streuobstwiesen fast unmöglich. der konkurrenz, dem modernen obstanbau in großen anlagen, können die mischbestände kaum standhalten.

so erfuhren in den letzten jahrzehnten immer mehr dieser wiesen mit ihrer beeindruckenden artenvielfalt eine nutzungsänderung und wurden umso seltener neu angelegt.

 

durch die höhere wertschöpfung über die veredelung der äpfel und birnen möchten wir den erhalt dieser einzigartigen biotope fördern und finanzieren, und auch privaten streuobstwiesenbesitzern einen monetären anreiz bieten die eigenen wiesen zu pflegen und erhalten.

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ökonomie

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geografie

im umkreis von maximal 30 km um unsere gärkeller ernten wir streuobst von ungespritzen, naturnah angelegten obstwiesen. im jahr 2021 konnten wir so insgesamt ca. 12 tonnen äpfel und birnen verwerten.

 

dazu haben wir obst aus insgesamt 16 gemeinden im landkreis dillingen geerntet, und sowohl lagenrein als auch zu fein abgestimmten cuvées weiter verarbeitet.

 

auf unserer hauslage ‘ochsenäcker’ in unterbechingen und einer streuobstwiese in lauingen an der donau pflegen wir selbst bereits ca. fünfzig, rund 40-80 jahre alte bäume. 

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